Autor: Christian Klam

Das Zisterzienserkloster Dobrilugk in der Niederlausitz liegt nur 50 Kilometer vom Nonnenkloster Marienstern entfernt. Über den Geschichtsschreiber Thietmar von Merseburg, den Minnesänger Walter von der Vogelweide und die Abteikirche Sankt Marien im heutigen Doberlug-Kirchheim. Das Stiftungsgebiet, in dem das altehrwürdige Zisterzienserkloster Dobrilugk errichtet wurde, liegt einerseits im westlichen Teil der Niederlausitz und andererseits verkehrsgünstig an einer Furt über die Kleine und die Schwarze Elster. Bild: Mündung Kleine Elster © LutzBruno / Wikipedia CC0 1.0Das Stiftungsgebiet des Klosters Dobrilugk lag verkehrsgünstig an einer Furt über die Kleine und die Schwarze Elster Im Mittelalter führte eine bedeutende Heer- und Handelsstraße…

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Das Zisterzienser Nonnenkloster Marienstern liegt in der südbrandenburgischen Landstadt Mühlberg an der Elbe. Seine Geschichte ist auch mit der Pest, einem Flammeninferno und einer Schankstube verbunden. Das heute im äußersten Südwesten Brandenburgs, in der Niederlausitz im Landkreis Elbe-Elster gelegene Mühlberg wurde erstmals im Jahr 1230 als civitas, als Stadt, erwähnt. Damals durchfloss ein Nebenarm der Elbe die idyllische Ackerbürger- und Elbschifferstadt und teilte sie in eine Alt- und Neustadt. Aufgrund des Stromes war alles doppelt vorhanden – zwei Kirchen, zwei Marktplätze und zwei Rathäuser. Offiziell vereinigt wurden die beiden Stadthälften erst im 14. Jahrhundert. Bild: MühlbergFähreTotal © Global Fish /…

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Seine Stiftung verdankt das an der oberen Havel gelegene Nonnenkloster zum Heiligen Kreuz dem sagenhaften Zehdenicker Wunderblut. Auch heute noch wirft das Kloster einige Rätsel auf. Stadt und Nonnenkloster Zehdenick liegen an einem vormals bedeutenden Havelübergang zwischen dem seenreichen Ruppiner Land und dem dichten Waldgebiet der Schorfheide, im heutigen Landkreis Oberhavel. Das malerische Landstädtchen zeichnete sich sowohl durch seine strategische Lage – wie die Errichtung einer mittelalterlichen Burg verdeutlicht – als auch durch seine günstige Anbindung an bereits existierende Handelswege aus. Vielleicht ist es die landschaftliche Schönheit, die die ansässigen Slawen veranlasst hatte, diese auf den floralen Namen ihrer Siedlung…

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Unser Reisebus fährt in die märkische Prignitz. Wir wollen die Klosterkirche des einstigen Nonnenklosters der Zisterzienser in Marienfließ am Flüsschen Stepenitz anschauen. Der Buskompass-Autor berichtet von der sagenumwobenen Gründungslegende der Abtei, vom Leben der Zisterzienserinnen und von der Klosterkirche, die heute in einem hübschen Park liegt.    Das Nonnenkloster des Zisterzienserordens befindet sich im Ortsteil Stepenitz der Gemeinde Marienfließ. Am beschaulichen Klosterpark fließt die kleine Stepenitz – ein rechter Nebenfluss der Elbe in Brandenburg – vorbei, bei dem es sich um ein sandgeprägtes Tieflandflüsschen handelt. Zwanzig Kilometer entfernt hat sich die im Nordwesten der ehemaligen Vormark und heutigen Prignitz gelegene…

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Zum Start seiner Serie über Zisterzienserklöster erkundet unser Buskompass Autor die großen Gemeinsamkeiten und kleinen Unterschiede zwischen den Männer- und Frauenklöstern. Es dürfte nicht verwunderlich sein, dass recht bald nach der im 11. Jahrhundert erfolgten Gründung des Zisterzienserordens auch religiöse Frauen den dringlichen Wunsch besaßen, in jenen sich rapide ausbreitenden Reformorden einzutreten. Prinzipiell lebten die Zisterziensernonnen nach den gleichen Grundsätzen wie die Männergemeinschaften. Allerdings lagen ihre Frauenklöster – im Gegensatz zu den Männerabteien – in der näheren Umgebung von Städten und Dörfern. Indessen finden wir mitunter auch innerhalb von Ortschaften Nonnenklöster des Ordens vor. Ihre gebotene Einsamkeit und Abkehr von…

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Nach unserem Besuch auf dem malerischen Pehlitzwerder, wo wir die Ruinen des Zisterzienser-Klosters Mariensee anschauten, steigen wir wieder in den Reisebus ein, der uns zu dem am heutigen Amtssee gelegenen Kloster Chorin fährt. Wir erfahren vom Umzug und vom Namenswechsel der Abtei, der Klostergeschichte und der imposanten Architektur. Unzweifelhaft gehört die ehrwürdige Zisterzienserabtei Chorin zu den bedeutendsten Repräsentanten der norddeutschen Backsteinarchitektur. Ihre Gründung als askanisches Eigenkloster und Grablege des johanneischen Zweigs der Dynastie ging zunächst – wie wir schon lesen konnten – der Anlage des auf dem barnimschen Pehlitzwerder errichteten Klosters Mariensee voraus. Die Idee dazu rührte von dem erfolgreichen…

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Unser Reisebus fährt an den im märkischen Barnim gelegenen Parsteiner See. Wir wollen die konservierten Rudimente des Zisterzienserklosters Mariensee anschauen, das nach nur 10 Jahren seiner Existenz nach Chorin verlegt wurde. Es wird die Gründung des zweiten Lehniner Tochterklosters geschildert, das als Eigenkloster des johanneischen Zweigs der Askanier über die Brandenburger Landesgrenzen hinaus bekannt wurde. Das der Heiligen Jungfrau Maria geweihte Kloster, Monasterium sancte Maria virginis, Mariensee-Chorin ist, ausgehend von seiner in Burgund befindlichen Primarabtei Morimond, die Abbatia Morimundus, bereits die 6. Generation der von unserem Buskompass-Autor vorgestellten Filiation. Um genau zu sein, erfolgte die Gründung der Abtei Mariensee auf…

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Unser Reisebus bringt uns in das südlich von Eisleben befindliche Mansfelder Land. Da wir die Tochterklöster Lehnins – Paradies, Chorin und Himmelpfort – anschauten, wollen wir auch die altehrwürdige Mutterabtei Sittichenbach dieser Klosterfamilie sehen. Der Autor berichtet von der Gründung der Zisterze, von den wirtschaftlichen Verhältnissen und von der Klosterarchitektur.  Die in der Epoche des hohen Mittelalters auch als Sichem genannte Zisterzienserabtei Sittichenbach befindet sich südlich der berühmten Lutherstadt Eisleben im heutigen Kreis Mansfelder Land des Bundeslandes Sachsen-Anhalt. An jenem Ort wurde 1141 durch Eisiko von Bornstedt die Zisterze Sittichenbach gestiftet. Wie nahezu alle mittelalterlichen Zisterzienserklöster liegt auch Sittichenbach an…

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Nach unserem Besuch des Eigenklosters der Askanier, Lehnin und dessen drei Tochterklöstern – Paradies, Mariensee-Chorin und Himmelpfort – wollen wir die einzige Filiation von Paradies, die in der heutigen Woiwodschaft Wielkopolska gelegene Zisterze Przemęt anschauen.Unser Autor berichtet von der Gründung des alleinigen Lehniner Enkelklosters und von der barocken Architektur seiner Abteikirche Johannes der Täufer. Das in der populärwissenschaftlichen Literatur auch unter dem Namen Mariensee, Lacus Sanctæ Mariæ, bekannte Kloster Przemęt/Priment ist eine ehemalige Zisterzienserabtei in deren gleichnamiger Gemeinde, die im Kreis Wollstein/Powiat Wolsztyński in der westpolnischen Woiwodschaft Großpolen liegt. Geschichte die Abtei Przemęt / Mariensee – Woiwode Zaremba organisiert einen…

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Unser Reisebus fährt in den Norden Brandenburgs. Nachdem wir das vom Markgrafen Otto I. gestiftete Zisterzienserkloster Lehnin in der Zauche angeschaut haben, wollen wir auch deren dritte Tochtergründung, das Kloster Himmelpfort sehen. Unser Autor berichtet von dem glücklosen Stifter Markgraf Albrecht III., von der Architektur der Klosterkirche Marie virginis und vom vermeintlichen Brauhaus. Das einstige, im Norden des heutigen Landkreises Oberhavel, unweit der sogenannten Wasserstadt Fürstenberg an der Havel gelegene Zisterzienserkloster Himmelpfort fügt sich nahtlos in das mit Seen reiche Ruppiner Land ein. Die am Ende des 13. Jahrhunderts von einer mittelalterlichen Bauhütte errichtete Zisterze erhebt sich auf einer…

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